Concept

“And one of the most significant factors here is the easy transition Los Angeles-area artists make between concepts, disciplines, even styles.”

Peter Frank, June 2013


trans angeles

CROSSOVER EXPERIMENTATION

The work of 12 Los Angeles-based artists comprise the traveling show Trans Angeles: Crossover – Experimentation, curated by internationally renowned curator and critic Peter Frank, The works will travel to other museums (to be announced shortly) until they return to the U.S. in Spring of 2017.
As Peter Frank says, “Los Angeles has become recognized as a world hub of artistic activity. Long a center of art practice and education – more important on the American scene than any other center besides New York – L.A. secured its place in world art over the past two decades, and now produces young art stars and ‘re-discovered’ veteran experimentalists widely respected in the international discourse.
One of the characteristics of the Los Angeles art scene that makes it so internationally vital is the willingness of its artists to experiment – indeed, to maintain a tradition of experimentation and unorthodox practice that goes back at least a half-century. And one of the most significant factors here is the easy transition Los Angeles-area artists make between concepts, disciplines, even styles.”
The artists have come to Los Angeles to live and make their art from as far as the Middle East, Europe, and East Asia, contributing to the vibrancy and diversity that has long been a characteristic of Southern California.
Showing works in various forms and styles, from painting to sculpture to photography to video, are Fatemeh Burnes, Cosimo Cavallero, Gisela Colón, Gronk, KuBO, Maya Mercer, Kirk Pedersen, Mei Xian Qui, Katsuhisa Sakai, John White, Jae Hwa Yoo, and Zadik Zadikian.
Juri Koll of the Venice Institute of Contemporary Art is directing a one-hour television special documenting the selection, preparation, presentation, and travel of “Trans Angeles.” The documentary includes interviews in their studios with the artists as well as with other important figures in the lives of the artists and the art world at large.
Insgesamt nehmen 12 Künstlerinnen und Künstler an der Wanderausstellung teil, deren Kunstwerke über drei Jahre durch Westeuropa reisen und in großen und kleinen Museen zu sehen sein werden. Alle Künstler haben ihren Arbeits- und Lebensmittelpunkt in Kalifornien, in Los Angeles; doch kamen sie ursprünglich aus anderen Ländern und Kontinenten und fanden hier das, was sie suchten: ideale Arbeitsbedingungen im Dialog mit anderen Künstlern. Innovativ und experimentell, offen für gemeinschaftliche Aktionen und Arbeitsphasen, gegenseitige Inspiration und Weiterentwicklung, Selbständigkeit und Akzeptanz zeichnet die Arbeitseinstellung der so unterschiedlichen Künstler aus.
Der Ausgangspunkt der Ausstellung: In der westfälischen Stadt Soest, zwischen Dortmund und Kassel an einer der wichtigen West-Ostpassagen gelegen, der heutigen Autobahn A 44, wird die Wanderausstellung zum ersten Mal präsentiert. Schon im Mittelalter als heimliche Hauptstadt Westfalens bekannt, entwickelte sich diese Stadt zu einem wichtigen Handelszentrum, in dem die Arbeit von Künstlern besonders geschätzt wurde. Anknüpfend an die alten Zeiten waren es viele Künstler des 20. Jahrhunderts, die die Stadt wegen ihrer landschaftlich-städtischen Idylle aufsuchten, hier gute Arbeitsbedingungen fanden und hier lebten. Zu ihnen gehörte auch der Maler Wilhelm Morgner, Sohn der Stadt und einer der herausragenden Begründer des westfälischen Expressionismus.
Die Idee dieser außergewöhnlichen Präsentation entwickelte sich in Soest. Der Kurator Peter Frank aus Los Angeles, der mit der Kunstszene in Kalifornien seit Jahren bestens vertraut ist, kam zu Besuch nach Soest und machte sich mit dem Kunstmuseum bekannt. Das Museum und die Stadt mit ihrem besonderen Flair überzeugten ihn. Und so konnte er die teilnehmenden Künstler ebenfalls gewinnen, ihre Kunst für eine lange Zeit auf Reisen zu schicken nach Europa – eben hauptsächlich nicht in die Metropolen, sondern in erster Linie in gute kleinere Häuser, die für ihre Qualität bürgen. Hier in Soest werden die Kunstwerke zum ersten Mal zu sehen sein; hier wird der Kontakt und Vermittlungsort für die nachfolgenden Ausstellungen sein, bis im Jahr 2017 die Wanderschaft der Ausstellung zu Ende gehen und auch wieder hier in Soest den Schlusspunkt finden wird.
Das Neue: Am Anfang des letzten Jahrhunderts war es ebenfalls in der zweiten Dekade der Beginn von etwas Neuem, Innovativem, das sich erst durchsetzen musste, die Akzeptanz sich erarbeiten musste. Auch heute, am Anfang des 21. Jahrhunderts, ist die Kunst voller neuer Ideen, frei und ungebunden. Die Schau internationaler Künstler verspricht eine spannende Mischung unterschiedlichster Werke auf höchstem Niveau. Es ist ein Brückenschlag zwischen Europa und Amerika, eine abseits der großen Kunstmärkte, Auktionshäuser und Messen Grenzen überschreitende, allein der Kunst verpflichtete Idee. l’art pour l’art – die Kunst der Kunst Willen – die Kunst als verbindendes Glied von Mensch zu Mensch.
Die teilnehmenden Künstler sind: Fatemeh Burnes – Cosimo Cavallaro – Gisela Colón – Gronk– KuBO – Maya Mercer – Kirk Pederson – Mei Xian Qiu –Katsuhisa Sakai – John White – Jae Hwa Yoo – Zadik Zadikian